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Mein Warum, dein Deswegen – wieso ich SO allergisch auf Werbe-Lügen reagiere

Und warum du diese nicht nötig hast



Auch du kennst sie, die schrillen, lauten Werbungen, die dir ein Königreich an Veränderung versprechen, wenn du nur sofort zuschlägst und das Produkt kaufst.


*würg*


Natürlich muss Werbung ein Fürsprecher des Produktes sein. Aber sie muss nicht lügen, dass sich die Balken biegen.


Gute Produkte und professionelle Dienstleistungen haben diesen Mist gar nicht nötig.


Warum mich das Thema so auf die Palme bringt, wieso ich mir auf die Fahne geschrieben habe es anders zu machen und warum du unbedingt auf meinen Zug und nicht den Lügen-Express aufspringen solltest, erfährst du in diesem Blog-Post.


Mein Name ist Sabs, ich bin Copywriterin und leidenschaftlicher Oktopus-Fan. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, klicke hier.



Lügen wird uns in die Wiege gelegt

„Schatz, sehe ich in dem Outfit dick aus?“


Gib es zu, auch du kennst diese Situation zu gut. Sie ist FURCHTBAR!


Ganz gleich, wie die Antwort lauten würde, du kannst sie entweder nicht geben oder sie würde dir ohnehin nicht geglaubt werden.


Warum ist das so?


Wieso haben wir ein so gestörtes Verhältnis zur Wahrheit?


Die Antwort darauf liegt bereits in unserer Kindheit.


Ich möchte an dieser Stelle keine Erziehungsmethoden verurteilen oder Eltern an den Pranger stellen. Wir sind alle nur Menschen und Teil einer Gesellschaft, die das Lügen förmlich vorschreibt.


Ein kleines Beispiel vom Kindergeburtstag:


Du bist ein Kind, hast Geburtstag und erhältst von Tante Tanja ein Geschenk – eine Puppe.


Das Blöde daran: Es gefällt dir gar nicht; du empfindest Puppen als gruselig.


Jetzt könnten deine Eltern dir beibringen, wie du das ehrlich, aber wertschätzend formulierst und deine Dankbarkeit für Geste und Mühe zum Ausdruck bringst.


Oder man sagt dir, du sollst einfach lächeln, nicken und dich bedanken, weil sie dir ausgezeichnet gefällt.


Dabei ist diese Methode auch nachhaltig betrachtet gar nicht mal so schlau.


Tante Tanja, die dir das ungeliebte Geschenk gemacht hatte, denkt jetzt, du liebst Puppen extrem – immerhin hast du bei deiner Dankesrede genau das überschwänglich betont – und wird dir zukünftig zu jeder weiteren Gelegenheit eine Puppe statt eines Autos schenken.


Und trotzdem gehen wir genau diesen Weg immer und immer wieder.


Wir wollen niemandem vor den Kopf stoßen. Wir möchten nicht anecken. Wir stehen viel zu selten zu uns und unseren Wünschen – besonders dann, wenn sie nicht der gesellschaftlichen Ansicht entsprechen. Schwarz, Weiß, Null, Eins.


Bunt sein, anders sein, besonders sein wird belächelt und verpönt.


Aber weißt du was?


Diese Menschen, die versuchen dich kleinzuhalten und in eine Form zu pressen, sind die, die gerne wie du wären.


Sie wären gerne mutig, besonders, bunt, anders und ehrlich – sie trauen sich nur nicht.


Hinzukommen positive Erfahrungen, die wir ALLE mit dem Lügen gemacht haben.



Lügen haben kurze Beine und sind dennoch schnelle Läufer

Du sagst in der Schule, dass du deine Hausaufgaben leider nicht machen konntest, weil es dir gestern furchtbar schlecht ging. Dein Hamster war gestorben und du warst so traurig und konntest dich einfach nicht konzentrieren, weil du immer nur geweint hast. Dabei hast du es so sehr versucht. Doch der Verlust deines geliebten Backi war zu tragisch. Backi, der Hamster, den du nie besessen hast.


Was wird dennoch höchstwahrscheinlich passieren?


Dein Lehrer empfindet Mitleid, möchte selbst nicht anecken und ein Monster sein, und du kommst ungeschoren davon.


Anders wäre es vermutlich verlaufen, wenn du ehrlich gesagt hättest, dass du keine Lust hattest, weil du lieber draußen spielen warst.


Das ist – mit Verlaub – ein ziemlicher Scheiß.


Wir lernen, dass Lügen – besonders die super dramatischen – uns weiterbringen und die Wahrheit uns Minuspunkte einbringt.


Also springen wir auf den Lügen-Express auf und reisen mit ihm.


Die Frage ist nur, wie lange wir das tun.



Endstation – der Lügen-Express hält hier. Bitte alles aussteigen!

Ob auch ich es mit den sogenannten Notlügen versucht habe?


Selbstverständlich.


Doch genauso gelogen wie das Wort „Notlüge“ war auch das Gefühl, was ich im Anschluss verspürt hatte.


Ich bekam Verständnis, Mitgefühl, vielleicht sogar eine persönliche Geschichte meines Gegenübers.


Dabei hätte ich nichts davon verdient, da meine Story erstunken und erlogen war.


Das fühlt sich SO ekelhaft an.


Wie kann ich ein so unfassbar großes Geschenk wie das Vertrauen eines anderen Menschen dermaßen mit Füßen treten?


Ich HASSE Lügen.


Ohne sie, wäre vieles in meinem Leben leichter gewesen und ich hätte weniger Menschen aus diesem verbannen müssen.


So war für mich schnell klar, dass ich nicht der Typ für Bahnreisen werde.


Und ja, damit bin ich angeeckt. Allerdings nur bei Menschen, die überhaupt nicht meine Zielgruppe sind – weder beruflich noch privat.


Es sind die Unehrlichen, die Unreflektierten, die, denen Selbstironie ein Fremdwort ist, die gar nicht gut auf die Wahrheit zu sprechen sind.


Für mich ist das absolut in Ordnung, würde ich mit diesen Menschen ohnehin keinen Kontakt pflegen wollen.


Wie sieht’s bei dir aus?


Bist du bereit, den Lügen-Express zu verlassen?



Ohne Lügen keine Kriege – nicht in uns und nicht außerhalb

Ich möchte eine These aufstellen:


Würden alle Menschen ehrlich miteinander umgehen und das Feedback des Gegenübers als genau das nehmen, die ehrliche Antwort eines Menschen, ohne Angriff und Abwertung, würden wir alle so viel friedlicher zusammenleben.


Wenn du weißt, wer du bist, was du möchtest, was dich glücklich und traurig macht, was du kannst und was eher nicht, dann bist du mit dir im Reinen.


Kommunizierst du das nach außen, ziehst du Menschen an, die ticken wie du.


Gemeinsam könnt ihr wachsen, und ehrlich und wertschätzend miteinander umgehen.


So musst du keine Kriege mit dir selbst ausfechten und auch nicht gegen jemanden in den Krieg ziehen. Wer dir nicht guttut, wird aussortiert und ist nicht mehr Teil deines Lebens.


Klingt zu schön, um wahr zu sein?


Zugegeben, der Weg dorthin ist nicht immer einfach, doch welcher ist das schon?


Trau dich, halte durch, es lohnt sich.


Nicht nur im Privaten, sondern genauso im Beruflichen.



Durch Ehrlichkeit deine Wunschkunden anziehen

Nehmen wir an, du spielst Fußball. Das ist deine Leidenschaft, dein Lieblingshobby und du hast großes Talent.


Schon morgens kickst du ein paar Bälle und es vergeht kaum eine Minute, in der du dich nicht mit König Fußball beschäftigst.


Mit welchen Menschen verbringst du am liebsten deine Zeit?


Mit denen, die wissen, dass du Fußball feierst, denen es genauso geht oder die es zumindest ohne zu murren akzeptieren und dich stets unterstützen?


Oder mit Ballett-Fans, die nichts von deiner Leidenschaft wissen, weil du sie ihnen gegenüber stets verheimlicht hast? Gemeinsam besucht ihr die Tanzhäuser dieses Landes und lästert über diesen primitiven Sport namens Fußball.


Klingt furchtbar?


Ist es auch.


Und dennoch machen so schrecklich viele Unternehmer da draußen genau das:

Sie sind nicht sie selbst, meinen, dass sie ihre Werbung übertrieben und gelogen rüberbringen müssen und arbeiten ausschließlich mit Menschen zusammen, die gar nicht ticken wie sie.



Mit der falschen Zielgruppe ist’s keine Freude, sondern Ballast.

Dafür kann deine Zielgruppe nicht einmal etwas.


Du hast mit deiner Werbung, deinem gesamten Auftritt gesagt, dass du exakt sie als deine Wunschkunden suchst, und sie sind deinem Aufruf gefolgt.


Das ist furchtbar hart, ich verstehe das.


Mehr noch, ich fühle es dir absolut nach.


Auch ich habe mich zu Beginn falsch positioniert.


Ich habe mich ebenfalls von all dem „du musst so und du musst anders“ in die Irre führen lassen.



Das Einzige, was ich muss, ist ich zu sein

Wenn du mit den falschen Kunden zusammenarbeitest, macht die Arbeit so überhaupt keinen Spaß – für beide Parteien.


Ich war kurz davor, alles über Bord zu werfen, das Texten an den Nagel zu hängen.


Wie schlimm ist das?


Da liebst du, was du machst und du weißt, dass du darin unfassbar gut bist. Und doch überlegst du es aufzugeben.


Das alles nur, weil du dich durch deine Außenwirkung falsch positioniert hast.


Ich weiß, alle zerren an dir und sagen dir, wie du zu sein hast.


Glaube mir: Es ist ganz egal, wie du bist – laut oder leise, groß oder klein –, du bist wunderbar.


Da draußen gibt es unendlich viele Menschen, die ein Problem haben und DU bist ihre Lösung.


Du, WEIL du bist, wie du bist und nicht obwohl.


Du musst dich nicht verstecken, musst dich nicht verstellen und erst nicht dir etwas zurechtlügen.


Das Einzige, was du musst, ist glücklich zu sein und selbstbewusst zu dir zu stehen. <3



Mein Warum, dein Deswegen

Du hast das Gefühl, du stehst ganz allein mit deinem Unternehmen dar?


Du hast so viele Ideen, so viele Wünsche, aber ständig rütteln und zerren alle an dir, weil sie viel besser wissen als du, was dein Unternehmen braucht?


Du hast es ins Leben gerufen und lebst mit jeder deiner Fasern dafür?


Trotzdem meinen alle um dich herum, dass sie mehr Ahnung, mehr Wissen, mehr Einfluss haben.


Ja, es gibt Regeln.


Ja, auch mein Job besteht daraus, deinen Internetauftritt auf links zu drehen.


ABER dabei steht bei mir immer eins im Fokus: DU!


Wir machen nichts, womit du dich nicht wohl wühlst.


Mir geht es darum, dass wir gemeinsam auf die Reise gehen und deinen Kunden ehrlich, aufrichtig und nahbar zeigen, warum ausgerechnet du die beste Wahl für sie bist.


Dafür braucht es keine Lügen, keinen Glitzer und kein Gegockel.


Und vor allem braucht es keine Bevormundung, keine Bewertung, keine Verurteilung.


Dir fällt es schwer, am Ball zu bleiben?


Du blickst den ganzen Marketing-Kram nicht?


Das ist ÜBERHAUPT nicht schlimm, denn das ist nicht dein Job.


Dafür gibt’s Menschen wie mich.


Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man liebt, was man tut. Wenn man dafür brennt und nichts anderes machen will. Und sich trotzdem selten so allein gefühlt hat, weil alle nur gegen einen reden und keine Fürsprecher sind.


Wenn du herausfinden möchtest, wie dein neuer, authentischer Weg aussehen kann, melde dich für dein „First Business Date“ und wir lernen uns kennen. Es wäre mir eine Freude!


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