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Ein Jahr geKON[n]TEXT auf Instagram – 7 + 1 Learnings

Ein Jahr geKON[n]TEXT auf Instagram – völlig verrückt, wie die Zeit vergeht.

Und Wahnsinn, was ich in dieser alles erlebt und wen ich alles getroffen habe. Das meiste war grandios und überwältigend toll. Aber natürlich war ich auch mit Unschönem und vor allem mit dicken Stolpersteinen konfrontiert.


Wie es mir in meinem ersten Jahr in der Sichtbarkeit mit geKON[n]TEXT ergangen ist und welche

7 + 1 Learnings ich für mich mitgenommen habe, erfährst du in diesem Artikel.



Moment, STOPP!


Ich hatte doch etwas von Informationen zum SpekTAKELären Marketing-Mentoring versprochen. Ganz ruhig, die gibt es natürlich auch. Ich stellte nur schnell fest, dass beides zusammen eher einem Roman als einem Blog-Post glich und entschied mich deshalb kurzerhand den Text auf zwei Beiträge aufzuteilen.


Alle Infos zum SpekTAKELären Marketing-Mentoring findest du also HIER.


Viel Spaß beim Lesen – natürlich beider Artikel.


Mein Name ist Sabs, ich bin Copywriterin und leidenschaftlicher Oktopus-Fan. Wenn du mehr über mich erfahren möchtest, klicke hier.



geKON[n]TES Inhaltsverzeichnis

  • geKON[n]TEXT – wie alles begann

  • 7 + 1 Learnings aus einem Jahr geKON[n]TEXT bei Instagram

    • Learning Nummer 1: Höre auf Balu den Bären und nicht auf die Geier

      • Und dann kam Balu der Bär zu geKON[n]TEXT

    • Learning Nummer 2: Nicht jeder ist ein Geier

    • Learning Nummer 3: Nimm die Zielgruppenanalyse ernst

    • Learning Nummer 4: Verkaufe dich nicht unter Wert

    • Learning Nummer 5: Gib die Zügel nicht aus der Hand

    • Learning Nummer 6: Habe den Mut dich zu verändern

    • Learning Nummer 7: Lass dich nicht verbiegen

    • Learning Nummer 7 + 1: Bleibe kleben wie ein Oktopus

  • geKON[n]TEXT: Fazit des ersten Jahres in der Sichtbarkeit



geKON[n]TEXT – wie alles begann

Es war einmal eine kleine Sabs.


Sabs liebte das Schreiben sehr. Doch dachte sie, sie müsse einem anderen Beruf nachgehen. Etwas „Soliderem“.


2020 zog eine Pandemie durch die Welt und hinterließ eine Schneise der Verwüstung. Und mit einem Mal sah auch Sabs‘ solider Job gar nicht mehr so stabil aus, wie einst gedacht.


Zwar war sie sich sicher, dass sich alles wieder kitten ließe – was auch der Fall war –, doch nahm sie diesen Schicksalswink als Anlass, um sich endlich ihrer Berufung zu widmen.


So schickte Sabs am 06.07.2022 ihre kleine Firma namens geKON[n]TEXT in die große weite Welt von Instagram und Facebook.


Und wenn sie nicht gestorben ist, schreibt und postet sie noch immer.



7 + 1 Learnings aus einem Jahr geKON[n]TEXT bei Instagram

WOW! Ein Jahr geKON[n]TEXT bei Instagram.


Was für ein wilder Ritt. Ich habe die allertollsten Menschen und die größten Vollidioten getroffen.


Ich habe Glücksmomente wie einen Lottogewinn erlebt und war am Boden zerstört und kurz vorm Aufgeben. Und ich habe mich am Ende aufgerappelt, von dem Staub und Ballast der Umgebung freigemacht und bin gesprungen. Einfach so. Ohne Netz und doppelten Boden. Ins eiskalte Wasser.


Soll ich dir etwas verraten? So kalt war es gar nicht.


Was ich erlebt habe und welche Fehler du vermeiden solltest, damit es dir nicht auch so ergeht, habe ich dir hier einmal zusammengepackt.



Learning Nummer 1: Höre auf Balu den Bären und nicht auf die Geier

Hast du Disneys „Das Dschungelbuch“ gesehen?


Da gab es diese lustigen, aber auch ziemlich verballerten Geier. Sie hockten doof auf einem Ast, fielen vor Langeweile beinahe von diesem herunter und warteten stets darauf, dass ein Tier vor ihrer Nase verendete, sodass sie sich auf das Aas stürzen können.


Diese Geier gibt’s auch im realen Leben. Na ja, sagen wir: im realen Online-Leben.


Wenn du bereits im Social Media unterwegs bist, sind sie dir mit Sicherheit schon begegnet.


Sie kommen aus dem Nichts, stürzen sich auf dich und listen dir mit einem dicken Schlag ins Gesicht alle drölfhundert Dinge auf, die du gerade ABSOLUT falsch machst.


Also nee, so geht’s echt gar nicht. Wie kannst du nur? So wirst du nie erfolgreich werden.


Aber zum Glück gibt es ja die Geier und ihre ausgeklügelten Methoden.


Für eine abartige Unsumme bekommst du ihren lieblos aufgenommenen und völlig unpersönlichen Onlinekurs zugesendet. Und damit das Bild des Scheiterns auch wirklich rund wird, hauen sie dir noch stumpfe Vorlagen für noch stumpfere Beiträge und orthografisch zweifelhafte Work“books“ (7 Seiten PDF, 5 davon Eigenwerbung) um die Ohren.


Klasse. Das hilft bestimmt.



Und dann kam Balu der Bär zu geKON[n]TEXT

Während du dich unter einen Stamm geflüchtet und vor den Geiern versteckt hast, schwand deine Hoffnung auf Erfolg immer mehr.


Klar, die Geier waren aufdringlich, unhöflich und unpersönlich. Aber hatten sie dennoch recht? Immerhin haben sie eine fünfstellige Follower-Zahl. Und sie berichten täglich von ihren letzten Wirtschaftsjahren und den sechsstelligen Gewinnsummen, die sie erzielt haben.


Also funktioniert ihre Methode? Musst du auch so sein?


Aber das bist du nicht. Du willst dich nicht aufgockeln und mit deinem Reichtum und Erfolg flexen.


Du willst nicht unpersönlich und nach Vorlage arbeiten.


Während Zweifel und Verzweiflung dich in einem wilden Strudel mitzureißen drohten, war er auf einmal da: Papa Bär.


Balu der Bär, von allen wegen seiner fürsorglichen Art stets Papa Bär genannt, stand neben deinem Baum und reichte dir die Hand.


„Trau dich, komm heraus. Die Geier sind verschwunden.“


Obwohl sie in der Überzahl waren, kratzten sie sofort die Kurve, also sie Balu erblickten.


Wahrhaftigkeit schlägt Schein – immer!



Learning Nummer 2: Nicht jeder ist ein Geier

Wenn du bereits mehrfachen Kontakt mit Geiern hattest, wirst du sensibel für die Thematik.


Manchmal vielleicht auch ZU sensibel. Denn nicht jeder ist ein Geier.


Zugegeben ist auch nicht jeder ein Balu, aber das braucht es gar nicht.

Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß, gut oder böse.


Auch im Dschungelbuch war das nicht so. Balu war nicht der einzig liebe Charakter und die Geier bei Weitem nicht die schlimmsten von allen.


Deshalb verschließe dich nicht für Feedback von außen.


Konstruktive Kritik ist die höchste Form der Anerkennung. Und will dir dein Gegenüber dennoch etwas andrehen, lehne höflich ab und ziehe weiter. Oder, wenn es sogar wirklich interessant für dich und kein stumpfes Programm ist, denke darüber nach und schlage zu.


Ja, es gibt sie, die Geier, die dir das Geld aus der Tasche ziehen wollen, um sich den fünften Sportwagen zu kaufen. Und genau diese sind miese Idioten, unbestritten.


Doch nicht jeder, der dich anschreibt, der sich mit dir vernetzt oder dir ein paar Tipps hinterlässt, ist einer dieser Geier, versprochen.



Learning Nummer 3: Nimm die Zielgruppenanalyse ernst

Weißt du, was überhaupt keinen Spaß bereitet? Wenn du mit den falschen Menschen zusammenarbeitest. Da kannst du deinen Job noch so aufrichtig lieben, matchst du nicht mit deinem Gegenüber, wird die Arbeit schnell zur Qual.


Auch mir ist es im letzten Jahr passiert, dass ich an Kunden geraten bin, mit denen die Arbeit wenig Freude bringend war. Was nicht heißt, dass ich diese Menschen grundlegend ätzend finde oder als solche bezeichne. Aber zu MIR haben sie nicht gepasst.


Ich mag lustige, empathische, spontane, aber dennoch zuverlässige Menschen.

Ich mag Menschen, die sich selbst nicht zu ernst nehmen und genügend Rückgrat haben, zu ihren Fehlern zu stehen.

Ich liebe es, wenn man auf Augenhöhe miteinander arbeitet und beide Seiten dieses Motto wahrlich leben.


Und ich mag Menschen, die mutig sind. Die ihr Business lieben und bereit sind, dafür etwas zu wagen. Menschen, die sich die Nase zuhalten und *platsch* ebenfalls ins kalte Wasser springen.


Trifft keine dieser Eigenschaften auf mein Gegenüber zu, wird’s schwer bis beschwerlich bis unerträglich, mit ihm zu arbeiten.


Deshalb: kenne deine Zielgruppe genau und kommuniziere so, dass du auch nur diese anziehst.



Learning Nummer 4: Verkaufe dich nicht unter Wert

Du ahnst es schon, auch das ist mir selbst passiert.


Zwar bin ich als gelernte Steuerfachangestellte und Buchhalterin die Meisterin der Kalkulation … aber ich war leider nicht die Meisterin darin, zu meinen Preisen zu stehen.


Kaum räusperte sich mein Kunde nur minimal, kam ich ihm preislich schon entgegen. Um dennoch meine Kosten decken zu können, schuftete ich mich folglich tot. Kein Wunder, dass ich kurz vor Weihnachten einfach keine Lust mehr hatte.


Gerade mal ein halbes Jahr offiziell im Business unterwegs und schon ausgebrannt. Hervorragend.


Deshalb zog ich die Reißleine und beendete alle zu diesem Zeitpunkt bestehenden, leider völlig unterbezahlten Kundenverhältnisse.


Das Beste, was ich für geKON[n]TEXT und mich tun konnte.



Learning Nummer 5: Gib die Zügel nicht aus der Hand

Ein ganz essenzielles Learning im letzten Jahr: Gib die Zügel nicht aus der Hand.


Vielleicht besteht deine Zielgruppe aus den eher dominanten Typen, aus den Führungspersönlichkeiten, gegen die man sich nur schwer durchsetzt.


Doch gerade dann ist es besonders wichtig, dass du dir nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. DU bist der Dienstleister, du bestimmst die Regeln.


Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich LIEBE es, mich nicht nur mit meinem Kunden zu beschäftigen, sondern ihm das Gefühl zu geben, dass er komplett im Mittelpunkt steht, denn das tut er. Das Unmögliche wahr machen? Von Herzen gerne.


Aber dabei muss dennoch klar sein, dass ich nur so arbeite, wie ich eben arbeite – das kann und darf niemand von außen bestimmen.


Ich ticke beispielsweise so, dass ich gerne alle Informationen gesammelt an einem Ort habe und auch weiß, dass sie zum Stichtag in dem und dem Ordner zu finden sind, weshalb ich für all meine Kunden mit einer Cloud-Lösung und einer Ordner-Struktur arbeite.


Hundert Infos über hundert Kanäle, verteilt auf hundert Tage, dann aber Druck machen, dass ich jetzt bitte ASAP fertig sein soll, sind für mich AB.SO.LU.TE No-Gos.


Deshalb: Gib die Zügel nicht aus der Hand und achte stets darauf, dass du in deiner Mitte bist, in deinem Flow arbeiten kannst und die Abläufe nach deinem System strukturiert sind; immerhin bist du der Dienstleister, der abliefern soll.



Learning Nummer 6: Habe den Mut dich zu verändern

Das Leben ist kein gerader Strich, der von Geburt bis Tod schnurstracks verläuft.


Es ist ein Fluss, manchmal auch ein wildes Wollknäuel. Aber auf jeden Fall ist es im seltensten Falle wirklich einem einzigen Strang folgend – und das ist absolut gut so.


Du musst nicht bereits in der Grundschule wissen, welchen Beruf du bis zur Rente ausüben wirst.


Weißt du das und ziehst es durch, weil genau das es ist, was dich glücklich macht, ist das natürlich super cool. Folge dem und deinem Herzen unbedingt.


Aber es gibt sie eben, die anderen Menschen, die eher rastloseren, die mit den tausend Ideen und wilden Flausen im Kopf, die sich regelmäßig neu erfinden, sich an den Kunden, der Welt, dem guten Gefühl im Bauch orientieren.


Menschen, wie auch ich einer bin. Und daher weiß ich, dass es gar nicht immer einfach ist, so zu ticken.


So oft hatte ich mir in der Vergangenheit gewünscht, dass doch auch ich in irgendeine Schublade passe, damit einfach Ruhe und weniger Chaos ist.


Aber fühle ich in mich rein, bin ich doch glücklich, dass es eben nicht so ist. Ich liebe das Wilde, das Aufregende, das Neue, obgleich ich ein sehr treuer, sehr beständiger Mensch bin – die Mischung macht’s.


Wenn es hakt, wenn es sich nicht mehr gut und richtig anfühlt, dann habe den Mut dich zu verändern und einen Schritt weiterzugehen.


Damit bist du kein Fähnchen im Wind, sondern ein Fels im Sturm.



Learning Nummer 7: Lass dich nicht verbiegen

Ich sprach sie im vorherigen Absatz bereits an, die berühmte Schublade.


Gott, wie sehr die Menschen im letzten Jahr versucht haben, mich in diese zu quetschen.


„Du kannst doch keinen Oktopus in deiner Brand aufnehmen, das ist kindisch.“

„So darfst du dies, das und jenes nicht machen, das macht man nämlich so nicht.“

„Du musst dich schon anpassen. Sprich nicht so schnell, hab weniger Energie, sei mal härter und lass dir weniger in die Karten und hinter die Kulissen gucken.“


Jap, richtig gute Tipps. Der Knaller. NICHT!


Solange du ein Konzept hast, solange deine Ideen Hand und Fuß haben und sie authentisch von Herzen kommen, solange sie dich von der grauen Masse abheben und unterstreichen, WIE besonders du bist, sind sie grandios. Punkt!


Ganz egal, ob dein Gegenüber mit dir klarkommt oder nicht: lass dich nicht verbiegen.


Du bist ganz wunderbar so, wie du bist. Und das sollst du zeigen, leben, feiern, nach außen kehren und darauf stolz sein. Ganz egal, wie fernab der Norm das sein mag.


Die Bunten, die positiv Verrückten, die Mutigen regieren mit Spaß die Welt, vergiss das nie.



Learning Nummer 7 + 1: Bleibe kleben wie ein Oktopus

NATÜRLICH muss auch mein Slogan hier Platz finden.


Und tatsächlich ist und er bleibt er eins meiner größten Learnings.


Nachdem ich mich gegen die Oktopus-Nörgler durchgesetzt hatte, ging es mit meinem achtarmigen Freund und mir steil bergauf.


„Hey, du bist doch die mit dem Oktopus.“

„Ich finde es sooooooo geil, dass du das mit dem Oktopus so durchziehst. Bleibt auf jeden Fall voll im Kopf.“

„Hahahaha, ich muss mir sofort vorstellen, wie jemand so einen Oktopus auf dem Kopf hat. Das Bild werde ich auch nicht mehr los.“


Diese Nachrichten waren nur drei von wirklich unzähligen PNs und Kommentaren, die mich erreicht haben. Und damit hat der Oktopus seine geheime Superkraft direkt unter Beweis gestellt: Er bleibt kleben.


Was auch immer das Besondere an deiner Brand ist, was auch immer deinen USP ausmacht, sorge dafür, dass er in den Köpfen deiner Kunden kleben bleibt wie ein Oktopus und man dich sofort als DEN Experten schlechthin auf deinem Gebiet wahrnimmt.



geKON[n]TEXT: Fazit des ersten Jahres in der Sichtbarkeit

Es war ein so wunderbares, so aufregendes und so rundum spekTAKELäres erstes Jahr in der Sichtbarkeit, dass ich wirklich keinen Moment – nicht einmal die blöden – missen will.


All das, was geschehen ist, all die Menschen, die mir begegnet sind, ob wohlwollend oder zerstörerisch, haben geKON[n]TEXT zu dem gemacht, was es heute ist und den Weg für etwas noch Tolleres, Größeres geebnet: Das SpekTAKELäre Marketing-Mentoring.


Denk dran, alle Infos dazu findest du im zweiten Blog-Post, und zwar HIER.


Deshalb bin ich unglaublich dankbar, dass ich all das erleben durfte.



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